Montag, 19. Januar 2015

Wie alles begann (Teil 1) Von der Idee bis zur Schule in NZ

Ein Auslandsjahr entsteht nicht von heut' auf morgen, sondern es braucht sehr viel Planung, Bemühungen, Kraft, Geduld, Ausdauer und vor allem Zeit.


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Angefangen von einem Auslandsjahr zu träumen habe schon vor ein paar Jahren, doch mir hat lange die Überwindung gefehlt davon meinen Eltern zu erzählen. Ungefähr im Oktober 2013 saßen wir abends am Abendbrottisch und irgendwie kamen wir zu dem Gesprächsthema Auslandsaufenthalte. Meine Eltern wollten wissen, wie das so ist und ob andere aus meiner Klasse ins Ausland gehen. Das war meine Chance :D. Ich fing an von meinem Traum zu erzählen. Ehrlich gesagt habe ich damit gerechnet, dass meine Eltern die Idee nicht so toll finden. Ich dachte dass ich einen Haufen Überredungskunst anwenden muss um sie davon zu überzeugen so etwas machen zu dürfen. Doch ich erinnre mich noch ziemlich genau wie es war. Es war ganz anders, als ich gedacht hatte. Meine Eltern fanden die Idee ziemlich gut. An diesem Abend war ich wahrscheinlich der glücklichste Mensch auf diesem Planeten. 


Doch dann ging es los mit planen. Ich wusste gar nicht, dass man so wahnsinnig viel bedenken muss. Im November 2013 war ich auf der JuBiMesse in Karlsruhe. Das ist eine Messe auf der sich ganz viele Organisationen vorstellen, die Schüler/Erwachsene ins Ausland schicken. Das waren so viele tolle Organisationen und ich bin mit vielen Eindrücken und einer schweren Tasche voller Katalogen wieder nach Hause gekommen. 

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Dann hieß es Kataloge anschauen und sich überlegen welche von all denen zu mir am besten passt. Es war überhaupt keine leichte Entscheidung, aber dennoch konnte ich meine Top 3 Organisationen aussuchen.  


Anschließend hieß es Bewerbungen schreiben und abwarten. Geantwortet haben alle ziemlich schnell und so hatte ich in und nach den Weihnachtsferien die ersten Bewerbungsgespräche.  Ich muss sagen, dass alle ziemlich unterschiedlich abgelaufen sind. Während das eine am Telefon ablief musste ich für das andre nach Stuttgart, das eine ging wahnsinnig lang (okay das lag eventuell an meinen vielen Fragen :D), während das andere eher „kürzer“  ging,… Aber was bei allen gleich war, dass mich Neuseeland einfach unheimlich fasziniert hat und ich immer mehr wusste. DA WILL ICH UNBEDINGT HIN!!!


Nach den Gesprächen bekam ich die ersten Schulvorschläge und auf den ersten Blick klangen alle Schulen total toll und ich wusste gar nicht genau, wo da jetzt bei allen der Unterschied liegt. Für mich stand die Schule im Vordergrund. Mir war so ziemlich egal, wo genau ich in Neuseeland lande, aber ich wollte eine Schule die für mich perfekt passt. Deshalb ließ ich mir dafür auch sehr viel Zeit und im Februar musste ich dann ganz sicher: Ich will aufs Upper Hutt College. Aber warum genau diese Schule? Ich glaub, ich habe das schon mal irgendwo erwähnt aber es lag so ziemlich an meiner ausgefallenen Fächerkombination, die ich unbedingt haben wollte und an meinen Hobbys, die auf keinen Fall fehlen sollten. Ich wollte das Fach Outdoor Education (da geht man raus in die Natur, unternimmt mehrtägige oder kürzere Ausflüge, wandert, klettert, fährt Ski, Kajak, Boot,…) und ich fand das Fach Fotografie so beeindruckend, dass auch das in meinem Stundenplan nicht fehlen sollte. Was aber am aller meisten ausschlaggebend war, war Fechten. Es gibt nämlich nur eine einzige Schule, die mir versichern konnte, dass sie Fechten anbietet und das war das Upper Hutt College. Und als die Schule mir geschrieben hat, dass sie mich nicht nur aufnehmen will, sondern mir auch noch hilft in ein Cello zu organisieren und mir Vorschläge für verschiedene Jugendorchester in der Nähe schickte, war ich einfach nur überglücklich.



Noch während die Auswahl der Schule aus stand, habe ich mich für eine Organisation für meinen Auslandsaufenthalt entschieden und zwar für Husch & Partner. Das ist eine Organisation, die sich speziell für Australien und Neuseeland spezialisiert hat. Irgendwie hab ich mich bei ihr am wohlsten gefühlt und ich fand von vornerein wurde ich super betreut und beraten. Das Team ist unheimlich freundlich und jede noch so kleine Frage wurde mir beantwortet. Das war einfach die für mich perfekteste (kann man das steigern?? :D) Orga. […]

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