Freitag, 20. Februar 2015

International Barbecue

Vorgestern fand ein Treffen mit allen Interntionals, die momentan am Upper Hutt College sind statt. Es war richtig interessant, mal alle kennenzulernen und zu erfahren, aus welchen Ländern die meisten kommen. Es war einfach ein unglaublich tolles Erlebnis :D


Nach der Schule haben wir uns getroffen und sind gemeinsam zum Kaitoke Park gefahren. Das ist derselbe Park, in den wir an meinem Einführungstag nach den Tests gefahren sind. (Der, der aussieht wie im Dschungelcamp). Ich war erstaunt, wie viele Internationals wirklich momentan auf meiner Schule sind, denn man bekommt das überhaupt nicht so mit. Insgesamt sind wir 17. Und folgende Länder sind vertreten: Brasilien, Chile,  Indien, China, Japan, Thailand, Süd Afrika, Österreich und natürlich Deutschland :D Manche kannten sich untereinander, aber das waren nur die wenigen, die zusammen ESOL haben. ESOL ist für alle, die noch nicht so gut Englisch sprechen können und für die der normale Englisch Kurs deshalb zu schwer wäre. Hier werden alltägliche Dinge gelernt, die man eben als Grundkenntnisse braucht, um sich zurechtzufinden. Da ich aber nicht in ESOL bin kannte ich die meisten nur flüchtig. 

Gemeinsam  haben wir eine kleine Wanderung durch den Park gemacht und ich finde ihn einfach unglaublich toll. Hier fühlt man sich ein bisschen wie mitten im Dschungel. Zwischen den dicken Bäumen wachen Palmen und es hat alles ein richtig schönes hell- bis dunkelgrün. Immer wieder gibt es kleinere Hängebrücken und es ist einfach ein riesen Spaß, wenn alle gleichzeitig darüber laufen, da es schon etwas arg wackelt. Zum Glück musste ich auf der Brücke keine Fotos mehr machen, da ich das schon beim letzten Mal, als ich dort war, erledigt habe. Aber die Leute, die welche gemacht haben, hatten schon etwas Angst um ihre Kamera.

Nach der Wanderung haben wir zusammen Cricket gespielt. Ja hier spielt man in der Freizeit kein Fußball, wie in Deutschland, sondern Cricket. Ich glaube ich habe jetzt endlich die Regeln annähernd verstanden und ich bin froh, dass ich nicht ganz so planlos über das Feld gelaufen bin. Es war extrem warm und strahlender Sonnenschein und da uns auch durch das Cricket spielen ziemlich warm war, haben wir beschlossen im Fluss schwimmen zu gehen. Das war sooooo schön. Endlich eine kleine Abkühlung. Manche ganz mutigen (ich nicht) sind von den Felsen runter ins Wasser gesprungen und insgesamt war es sehr amüsant. Das Wasser war nicht besonders tief, aber gerade tief genug, um ein bisschen zu schwimmen. Und ehrlich gesagt hatte ich zu viel Angst zu springen, weil ich dachte ich schlage da voll auf den Steinen auf, obwohl mir versichert wurde, dass es an der Sprungstelle tiefer ist.

mutige Felsenspringer
das Bild ist leider etwas unscharf, aber da es das einzige Bild ist,
 welches ich von allen Internationals habe, wollte ich es trotzdem Posten
Nach der Abkühlung ging es zurück zum Grillplatz und die ersten Gastfamilien sind gekommen. Ich fand dass echt interessant, wie so die anderen Familien sind. Über alleinerziehende und junge und ältere Gasteltern war alles dabei. Auch Gastgeschwisten gab es sehr viele und ich war erstaunt, wie viele mitgekommen sind. Manchmal habe ich mir gewünscht auch so einen kleinen süßen Gastbruder zu haben. Denn die kleinen Kinder waren einfach so süß. Gegrillt wurde natürlich auch und so langsam hatten wir alle richtig Hunger. In Neuseeland ist es nämlich so, dass man mittags nur etwas Kleines isst und das besteht häufig aus Chips, Apfel und nem Sandwitch. Klar, dass dann irgendwann der große Hunger kommt. Gegrillt wurde von uns Internationals und das war ein Erlebnis für sich. Öl wurde mit Orangensaft verwechselt, die vegetarischen Würsten mit den normalen vermischt, Toast mit Butter bestrichen und in die Sonne gestellt, mit Plastikgabeln gegrillt, die duch die Hitze geschmolzen sind…

Über die Salatsoße gab es verschiedene Meinungen und am Ende gab es gab es leider nur einen Fertigmix aus der Tube (ich verstehe einfach nicht, wie man das essen kann), irgendeine mit Himbeeren (auch nicht das, was ich über meinem Salat haben will) und die dritte bestand zu 95% aus Mayonnaise (ich hasse Mayo). Ich habe dann meinen Salat, so wie eigentlich hier immer, ohne Soße gegessen. Ich muss demnächst unbedingt mal selbst einkaufen gehen und ne eigene Soße machen. 

Ich fand den Abend an sich richtig interessant, denn so hat man auch von anderen Schülern erfahren, wie das so in ihrem Heimatland ist und warum sie nach Neuseeland gekommen sind. Die Beweggründe waren vielseitig, was aber für alle zu traf war, dass sie ihr Englisch verbessern wollen. Und natürlich hatten wir jede Menge Spaß zusammen.

Kommentare:

  1. Du hast doch zwei "kleine, süße" echte Brüder zu Hause��

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  2. Ja hab ich (mit dem süß, reden wir nochmal drüber) :D aber die sind 18.675 Kilometer entfernt und können mich schlecht den ganzen Tag nerven. Und was machen kann ich mit denen auch nicht wirklich. Hast du dir noch nie so nen kleinen süßen Bruder gewünscht, der genauso geprochen Englisch spricht wie du??

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  3. Mega süßes Bild des letzte ;-)))

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