Samstag, 7. März 2015

Der lang ersehnte Regen

Gestern hat es zum aller ersten Mal seit 2 Monaten wieder geregnet. Und es war bitter notwendig. Das Gras war hier einfach nur noch trocken und die Feuergefahr ging immer mehr in die Höhe. Vor allem in den letzten Tagen, war sie extrem hoch, da es hier in Wellington über 30°C hatte. Leider war das dann nicht nur so ein kleiner Regen. Es hat einfach nur noch geschüttelt wie aus Kübeln. Man hat echt gedacht jemand leert einen Eimer über euch aus. Und es hat den ganzen Tag nicht mehr aufgehört. Insgesamt waren es laut den Nachrichten hier gestern Abend über 100mm.

Normalerweiße hat man aus dem Küchenfenster
einen Blick über ganz Upper Hutt.
Ihr könnt sehen, dass iht nichts seht :D
Ich als „neue“ Schülerin am College habe mir natürlich noch keine Schuluniform-Regenjacke gekauft. Und dort mit meiner hellgrünen Softshelljacke auf zu kreuzen kann ich einfach nicht bringen. Das wäre erstens nicht erlaubt und zweitens kann man damit leider echt nicht übersehen werden. Und nach einer Verwarnung und einen Brief an die Eltern war mir eigentlich auch nicht. Aber gestern war kein normaler Schultag in dem Sinne, sondern Muftiday. Da darf man anziehen, was man will. Ob ich das jetzt gut finden soll oder nicht weiß ich nicht so genau. Da darf man einmal anziehen, was man will und dann regnet es L Manche haben sich hier so richtig ins Zeug geworfen und sind mit kurzen Sommerkleidern aufgekreuzt. Die habe echt ein bisschen blöd aus der Wäsche geschaut, als es angefangen hat zu Regnen. Naja so irgendwie hab ich auch durchgehalten, obwohl ich am Ende vom Tag einfach nur richtig richtig nass war. Das größere Problem habe aber nicht ich oder die Mädchen in Sommerkleidern, sondern hier die Westküste.

Es hat nämlich so viel geregnet, dass es sämtliche Überschwemmungen gab und auch Leute mit Kajaks die Straße runter gepaddelt sind. Auch hier in Wellington ist der Wasserspiegel sehr hoch auf vielen Plätzen steht das Wasser einfach nur noch.

Eigentlich wollten wir morgen auf ein großes Festival in Wellington gehen, aber durch die großen Überschwemmungen der Plätze kann sein, dass das Fest im Wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt.

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