Freitag, 10. April 2015

Kaikoura

Nach Christchurch ging die Rundreise weiter in Richtung Norden nach Kaikoura. Kaikoura liegt an der Küste und ist bekannt dafür, dass man mit Delphinen schwimmen oder Wale anschauen kann.
Da ich Wale anschauen jetzt nicht ganz so spannend finde und mit Delphinen schwimmen schon lange ein großer Traum von mir war, stand mein Programm für den Tag fest.

Wir Delphin-Schwimmer sind relativ früh aufgestanden und zum Center gegangen. Nach einer kleinen Einführung und einer großen Materialschlacht ging es mit Neoprenanzug, Schnorchel, Taucherbrille und Schwimmflossen bewaffnet los. Die Voraussichten sahen einfach perfekt aus. Das Wetter war wunderschön und die Delphine waren nur ungefähr 5 Minuten Fahrt mit dem Boot entfernt. Die Delphine sind hier nicht gezähmt und schwimmen irgendwo in einem Becken, wie man das auf sehr vielen Bildern immer sieht, sondern leben in frei im Meer.
Mit den letzten Tipps: unter Wasser zu singen, um das Interesse der Delphine zu gewinnen, Handstände zu machen oder in kleinen Kreisen zu schwimmen ging’s endlich los. Wir sind in ein kleines Boot eingestiegen und bis zu den Delphinen gefahren. Wir saßen alle hinten auf dem Boot und hatten die Füße ins Wasser gehängt. Jederzeit bereit abzuspringen. 

Lange hat es nicht gedauert und wir sind mitten in einer großen Delphin Gruppe gelandet. Einmal tief Luft holen und ins Wasser springen und wir waren mittendrin. 





Es war ein unglaublich tolles Gefühl, denn irgendwie wurde man selbst zum Delphin und schwamm mit allen anderen Delphinen um die Wette. Die Delphine sind unter dir durchgetaucht oder direkt neben dir geschwommen. Ich kann zwar nicht so schnell schwimmen, wie ein Delphin, aber als der eine vorbeigeschwommen war, kam auch schon der nächste. Wir hatten wirklich Glück, denn die Delphine hatten einen echt guten Tag, sind im Kreis geschwommen und haben Luftsprünge gemacht.
Da Delphine immer in Bewegung sind und weiter ziehen, waren sie leider irgendwann zu weit weg um mit ihnen schwimmen zu können. Aber wofür gibt’s ein Boot. So kam ein Signalton und alle sind zurück zum Boot geschwommen. Mit dem Boot waren wir natürlich um einiges schneller und so waren wir ruck zuck wieder unter den Delphinen.
der Albertross, der es mit der größten Flügelspannweite
ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft hat
Ich muss sagen es war einfach ein unglaublich toller Tag, denn das Gefühl in mitten einer Delphingruppe zu sein ist einfach fantastisch. Und ich kann jedem der irgendwann mal die Chance bekommt das zu machen raten die Chance zu nutzen, auf keinen Fall nein zu sagen und sich auf das Abenteuer einzulassen. Denn ich kann in keinem Blogeintrag beschreiben, wie unfassbar toll es war. Das muss man wirklich selbst erlebt haben :D Das Wasser war zwar trotz Neoprenanzug etwas kalt, aber nach einer heißer Schokolade und Keksen an Bord wurde allen wieder warm. 

Am Ende möchte ich meiner Oma ganz dolle danken. Danke Oma, dass du mir meinen Traum möglich gemacht hast. Das war einfach sooo toll das glaubst du nicht. Danke Danke Danke du bist einfach die Beste :D Hab dich ganz arg lieb und viele Grüße

Kommentare: