Samstag, 11. April 2015

Motueka

Nach Kaikoura ging es weiter über Blenheim und Nelson nach Motueka.Auf der Busfahrt hat man wirklich gemerkt, wie schnell das Klima und die Landschaft wechseln. Gestartet sind wir an der Küste und am Meer, es ging weiter vorbei an einem Weinanbaugebiet, was man ein bisschen mit der Pfalz vergleichen kann und am Ende sind wir im Nadelwald gelandet so ein bisschen wie der Schwarzwald. Auch die Temperatur ging von Sommerlichen gefühlten 23 °C runter nach 17°C.

Hier gibt es einen richtig schönen Nationalpark und da haben wir so ziemlich den ganzen Tag verbracht. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1 (meine Gruppe) ist zuerst durch den wunderschönen Park gelaufen und Gruppe 2 ist Kajak gefahren. Hier hat man gemerkt, dass sich die Landschaft echt verändert hat, denn der Wald besteht aus deutlich mehr Nadelbäumen als jetzt z.B. in Wellington. Dort gibt es auch Wälder, welche allerdings ein bisschen mehr Dschungel Feeling haben. Der Wald wirkt durch die vielen Nadelbäume viel dunkler und es kommt auch nicht so viel Sonne durch. Unser Ziel war ein Strand, wo wir auch Pause gemacht haben. Auch der Sand am Strand hat sich verändert und der Sand hier ist eher gelb und ziemlich fest. So ganz anders wie man ihn von der Nordsee oder Ostsee in Deutschland kennt. 



Nachdem wir wieder zurück waren wurde getauscht. Dann war meine Gruppe Kajak fahren und die andere wandern. Ich habe echt unterschätz, wie anstrengend Kajak fahren wirklich ist. Erst sind wir ein bisschen durch das flache Wasser gepaddelt, was teilweise so flach war, das wir stecken geblieben sind. Ja da steckt man dann mitten zwischen den Wasserpflanzen und hat keine Chance sich irgendwie zu bewegen. Der Tour Guide weit voraus und du steckst da und denkst dir so „na toll“. Geschafft haben wir das dann doch irgendwie auch wenn’s vielleicht nicht so elegant aussah :D
Also meine Arme haben schon deutlich gespürt, dass es doch schon sehr anstrengend war. Und der Muskelkater war vorprogrammiert. (Kam zum Glück doch nicht) Doch der Tour Guide hat noch einen draufgesetzt und es ging los  ins offene Meer mit Wellengang. Ja ihr könnt euch vorstellen das gibt einem dann echt so den Rest. Zum Glück ist mein Kajak nicht gekentert, denn ich glaube das Wasser war wirklich ziemlich kalt. Testen wollte ich das nicht :D Und wenn es dann noch anfängt zu regnen hat man noch weniger Lust unfreiwillig im Meer zu landen.


Eigentlich wollten wir abends noch Fallschirmspringen gehen, aber das wurde auf Grund des schlechten Wetters abgesagt. Wenn das Wetter mitspielt probieren wir in Wanaka nochmal, ob wir es schaffen in die Luft zu kommen.

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