Dienstag, 21. April 2015

Mount Cook

Nach Queenstown ging die Reise weiter über Cromwell nach Omaroma. Hier fand unsere Mittagspause statt und ich muss echt sagen hier gibt es nichts. Und wenn ich nichts sage meine ich auch nichts. Hier gab es nicht mal einen Supermarkt. Da mussten wir uns mit den teuren Sandwichs aus dem Café begnügen, die dann so gut auch nicht geschmeckt haben. Ich finde ja den Namen einfach nur lustig. Denn Omaroma klingt wie Oklahoma und das hört sich doch dann alles stark nach USA an :D Ob es dort ähnlich aussieht weiß ich nicht, aber ich wage es stark zu bezweifeln.

Nach einem nicht so gutem Essen ging es über Twizel zu unserer letzten Unterkunft in Mount Cook. Auf dem Weg gab es noch zwei weitere Stopps. Einen um Jetboot zu fahren. Das war der hammer. Dass es in Neuseeland begrenzte Autobahnen gibt finden viele Neuseeländer nicht so klasse und Deutschland wir um unbegrenzte Autobahnen echt beneidet. Aber Neuseeland hat definitiv unbegrenzte Flüsse. Das durfte ich an diesem Tag live miterleben. Und dann gehen die hier richtig ab. Ich habe keine Ahnung mit welchem Tempo wir da über den See gebrettert sind, aber es war verdammt schnell. Teilweise hat an manchen Stellen etwas Wasser gefehlt und wir sind mit dem Boot direkt über den Sand gejumpt. Aber hey kein Problem die fahren einfach 10 km/h mehr und springen über die Stelle. Auch wäre es ja langweilig einfach nur durch den Fluss zu fahren. So nehmen es sich die Fahrer als Herausforderung so nahe wie möglich an die Felsen rechts und links vom Fluss zu fahren. Einige Male waren wir dann doch etwas arg nahe dran und haben dem Felsen einen Bodycheck gegeben. Hey Felsen!! :D Trotzdem geht’s mir immer noch gut und außer ein bisschen arg viel Wasser habe ich nichts abbekommen. Doch da war noch was und zwar volle Ladung Spaßund gute Laune :D

da ging's mit gefühlten 120 km/h durch

ihr erkennt mich glaube ich an meiner Mütze:D
Der letzte Stopp war bei einem See. Und der sah sooooo unglaublich toll aus. Ein richtiges schönes türkis-blau, was auf den Bildern einfach nicht so toll rauskommt, wie es in Wirklichkeit war. Und mit den weißen Bergen im Hintergrund sah es noch 1000-mal schöner aus. Schnee hat doch eine unglaublich positive Seite zumindest auf Fotos :D

Am Abend sind wir in Mount Cook angekommen und in diesem Ort gab es noch weniger als in Omaroma. Also hier gab es NUR Hotels. Schlimm war es nicht, denn genug zu tun hat man an seinem letzten Abend immer. Um einfach ein bisschen draußen zu sein sind wir eine Runde laufen gegangen und das war echt schön. Man hat noch kleinere Schneereste gefunden, die gerade für ein zwei Schneebälle gereicht haben. 


Sonnenuntergang am Mt. Cook
Nach Sonnenuntergang kam natürlich nicht das Ende des Tags, denn wie so üblich "schläft" man in der letzten Nacht nicht besonders viel. Das ist doch überall das gleiche. Ich mein man kann unglaublich müde sein und halb Tod auf dem Bett liegen, aber trotzdem bleibt der Wille stark und man versucht so gut es geht das beste auf der letzten Nacht zu machen. Ganz durchgehalten habe ich zugegebenermaßen nicht. Doch ich glaube die eine Stunde Schlaf, die ich schussendlich noch bekommen habe, hat dann auch nichts gebracht. Schon um 4.30 Uhr mussten wir wieder aufstehen. Denn die ersten Flüge sind  um 11 Uhr in Christchurch gegangen und bis dahin mussten wir noch eine längere Busfahrt bewältigen. Mitbekommen habe ich von der Fahrt nicht so viel, außer das Einsteigen, die kurze Frühstückspause und das Aussteigen. :D Irgendwann muss man den Schlaf halt nachholen.
Das verabschiedet viel mir besonders schwer, denn irgendwie weiß man, dass man viele von den Leuten, die in den letzten Tagen richtig gute Freunde geworden sind wahrscheinlich nie wieder sieht. Wir haben zusammen Nächte lang über Gott und die Welt geredet, die „Angst“ vor verschiedenen Aktivitäten geteilt und einfach eine unglaublich tolle Zeit zusammen gehabt. Ich werde ganz dolle an euch denken und wünsche euch einfach noch eine weitere unglaublich tolle Zeit in NZ.

Und zu guter Letzt möchte ich mich bei allen bedanken, die es mir möglich gemacht haben an dieser Tour teilzunehmen. Vielen vielen Dank es war einfach soooo unbeschreiblich toll und ich bin so froh, dass ich die Möglichkeit hatte an diesem großen Abenteuer Südinsel teilzunehmen. Dankeschön!!!

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